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Die Kraft des einredens...

Guten Abend...

Anja hat mit ihrem einen Kommentar nicht unrecht: Menschen reden sich Dinge ein, die überhaupt nicht stimmen... Sei es um sich selbst zu schützen, anderen etwas Gutes zu tun oder sich einfach selbst besser zu fühlen... Ja, es ist wahr! Es gibt keinen Altruismus... Selbst er besitzt einen einzigen Antrieb: Egoismus
Nichts anderes.

Bekanntschaften aus dem Internet werden viel zu ernst genommen. Dessen bin ich langsam, aber sicher überzeugt.
Man meint Gleichgesinnte zu finden... Freunde... Oder sich sogar zu verlieben.
Verlieben hielt ich schon lange für Unsinn. Man kann Personen mit gleichen Interessen schneller und einfacher finden. Im Internet gibt es genügend Menschen.
Doch ob man jemanden liebt, kann man nur mit einem persönlichen Treffen herausfinden. Wenn man mehr als nur ein paar Stunden mit der Person verbringt. Denn in der realen Welt muss man alles noch einmal aufbauen und von vorn beginnen.

Leider finde ich langsam, dass auch Internet-Freundschaften so funktionieren.
Man kommt mit Menschen aus, mit denen man im realen Leben niemals auch nur ein paar Tage auskommen würde... Und dennoch versucht man es Tag für Tag aufs Neue und meint, es seien gute Freunde.

Mit JD versuche ich Tag für Tag aufs Neue klarzukommen. Ich mag ihn wirklich sehr, doch er versteht mich überhaupt nicht. Ich habe auch ein wenig das Gefühl, dass er es nicht versucht zu verstehen.
Vieles nimmt er als persönlichen Angriff auf sich oder sein unmittelbares Umfeld auf. Und das, obwohl er wissen sollte, wie neutral ich bin.
Doch ich scheine ihm völlig egal zu sein. Genauso Alice...
Er pickt sich eine Person heraus, wie es scheint... Im Moment ist es Laura. Und wenn man seine Meinung sagt und sie nicht rosig oder schöngeredet ist, ist es sofort ein Angriff.
Und auch wenn er mit Freunden schreibt, und egal wer angefangen hat: Er muss irrational handeln...

Doch wenn der einzige Mensch, auf den sie sich fixiert haben, sie verlässt stehen sie allein da, da sie alle anderen aus ihrem Leben vertrieben haben...

Und auch Anja ist kein Mensch, mit dem ich im realen Leben auskommen würde, glaube ich...
Sie nimmt so vieles persönlich, redet sich schlecht und wirkt hin und wieder vollkommen depressiv...
Ich komme auf Dauer nicht darauf klar... Manchmal kann man natürlich schlecht drauf sein... Aber ständig? Und egal, was ich tue: Es wird falsch aufgefasst...
Ich frage, was mit ihr los ist... Sie möchte nicht darüber reden, weil ich es nicht verstehen würde...
Ich frage sie nicht, was mit ihr los ist... Schon soll das von Desinteresse und Langeweile zeugen...
Was soll man denn da noch tun?

In den letzten Jahren habe ich mich so sehr auf Anja fixiert... Ich mag sie! Ich habe mir auch mal eingeredet, sie zu lieben... Doch von diesen Gefühlen bin ich inzwischen weit entfernt. Es ist Freundschaft! Eigentlich... Doch irgendwie fühlt es sich einseitig an. Ich mache ja sowieso alles falsch, warum dann mit ihr schreiben? *seufz* Das frage ich mich des Öfteren... Und das sollte eigentlich nicht so sein in einer Freundschaft.

Es ist wie damals mit Alice... Irgendwann kommt der Punkt, wo ich mich entferne... Mir zuliebe. Denn bei Anjas Verhalten habe ich manchmal nur einen Druck auf den Tränendrüsen... Als ob ich anfangen könnte zu weinen, ohne je wieder aufzuhören... Anja ist mir so wichtig und egal was ich tue: Es ist falsch, dumm, verletzend...
Ich würde mir ja die Schuld geben: Aber es ist egal, wie ich mich verhalte! Ich kann nichts ändern! Ich kann sie in ruhe lassen, ich kann nach ihren Problemen bohren: Ich mache es einfach schlimmer...
Warum dann schreiben, frage ich mich?

Typischer Egoismus in Form von Altruismus: Ich möchte Anja nicht weiter schaden (der Altruismus), doch eigentlich möchte ich mir nicht dauernd sagen müssen: "Ich tue ihr nur weh". Was somit wieder ein persönlicher Nutze ist. Also Egoismus...

Der wohl einzige Mensch, wo ich sagen würde, dass ich mit ihm im realen Leben klarkommen würde, ist wohl Alex.
Er ist reif, denkt viel und ist zudem aber auch naiv... Doch ich mag ihn. Er kann die Dinge auch realistisch und aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Wir sind uns da recht ähnlich, würde ich sagen.

Manchmal denke ich an den Tag, wo ich gechattet habe und mir die Nerven gerissen sind... Wenn ich damals nicht vernünftig gewesen wäre, wäre ich heute nicht mehr hier...
Was wäre damals so schlimm daran gewesen? Meine Eltern und Alice wären traurig gewesen... Doch ich hätte nicht mehr so viele schlechte Taten vollbracht...
Alice hätte nie so jung ein Kind bekommen. Was durchaus positiv zu bewerten ist. Oder ich hätte auch Anja nie verletzt zum Beispiel... Oder JD in Beziehungsprobleme mit Laura gestürzt... Überhaupt. Wären JD und Laura dann überhaupt zusammen? Schließlich hätte sich die Beziehung zwischen JD und Anja anders entwickelt, wenn ich nicht da gewesen wäre... Vielleicht sogar glücklich? Oder auch nicht so glücklich, wer weiß...
Aber Ben würde ohne mich, weiterhin Anja ignorieren. Vielleicht wäre es gut... Aber ich erfahre ja nicht, was in Anja vor sich geht... Ich darf es ja nicht erfahren. Ich würde es ja nicht verstehen, meint sie...

Warum versuche ich überhaupt andere zu verstehen? Ally, JD, Anja...
Keiner will, dass ich mich einmische und dennoch kommt meistens etwas Gutes heraus.
Und genau das ist der interessante Teil... Keiner mag es und dennoch ist es positiv. Doch Lob, Anerkennung oder Dankbarkeit? Erinnern kann ich mich daran wenig... Ich weiß es... Das ist mir bisher viel Wert gewesen. Doch, wenn Verhalten, das Momentan negativ ist, aber durchaus positive Auswirkungen hat, kritisiert wird und nie gelobt... Natürlich ist man irgendwann am Ende seiner Kräfte... Ja, ich denke, da bin ich...

Warum sollte ich für JD da sein? Anja hat es perfekt beschrieben: Gestern jammert er, er würde niemals jemanden finden... Am nächsten Tag ist er plötzlich vergeben und glücklich, obwohl am Vortag nichts den Anschein erregte.
Doch wenn man selbst Hilfe braucht ist er nicht wirklich da, habe ich das Gefühl...

Auch Anja hat sich in den letzten Monaten verändert... Seit Alex... Sie war durch und durch egoistisch und ich-bezogen. Nun hat sich ihr Verhalten geändert und sie ist depressiv...
Ihre Probleme stehen meistens (wenn auch ungewollt!) im Vordergrund. Sie kann sie nicht ausblenden.
Doch warum soll ich meine Probleme verdrängen um ihr zu helfen?

Ich bin ein guter Mensch, der stets versucht für seine Freunde da zu sein und alles für sie zu tun.
Doch ich werde von JD nicht als Freund gesehen... Warum sollte ich ihn als Freund behandeln, wenn es nicht auf Gegenseitigkeit beruht?
Oder Anja schafft es nicht mit ihren eigenen Problemen klarzukommen... Irgendwann kann auch ich nicht mehr bedingungslos nur geben...

Und genau das ist der furchtbarste Teil... Mein Kopf weiß, dass ich gehen sollte... Aus dem Internet... Am besten für eine längere Zeit oder für immer...
Doch mein Herz will nicht... Denn die imaginären Menschen und Gefühle haben sich zu sehr eingebrannt.

Es ist der typische Egoismus... Für mich selbst ist es besser... Der Altruismus ist in diesem Fall das Wohl von Alice... Denn auch sie leidet darunter, wenn es mir wegen Menschen, die ich nicht kenne, schlecht geht...

Doch eines ist mir inzwischen für mich Glas klar! Jonathan bekommt keinen eigenen Computer oder Laptop in sein Zimmer! Niemals! Oder frühestens ab sechzehn...
20.6.09 00:00
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Anja (21.6.09 02:03)
Verdammt!!! -.-
Scheiß Internet... Ich hab was geschrieben und der Depp zeigt es Mir nich an. Boah...

Okay: Wir sollten uns wirklich aussprechen!
Ich weiß, dass Ich vieles falsch mache!
Wenn Du das natuerlich wollen wuerdest. Dann sag Mir bescheid...

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